Taunusstein

Presseartikel

Wiesbadener Kurier
Lokales
Freitag, 26.08.2022
Kandidaten stehen fest
Wahlliste für Seniorenbeiratswahl in Taunusstein final durch Wahlausschuss geprüft
TAUNUSSTEIN (kost). Die endgültige Kandidatenliste für die Wahl des nächsten
Taunussteiner Seniorenbeirates steht fest. Wie die zuständige Gemeindewahlleiterin Nicole
Lustermann im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte, seien alle 21 eingereichten
Wahlvorschläge (wir berichteten) am Mittwochabend vom Wahlausschuss für die Wahl
zugelassen worden. Bedenken oder Beanstandungen habe es bei der Sitzung keine gegeben,
die Vorschläge waren im Vorfeld durch die Stadtverwaltung auf eventuelle Mängel geprüft
worden.
Insgesamt zehn Wahlvorschlagsträger haben Kandidatinnen und Kandidaten benannt,
teilweise gleich mehrere. Zudem gibt es laut Lustermann einen freien Kandidaten, der
ausreichend Unterschriften von Wahlberechtigten für eine Kandidatur gesammelt hat.
Am heutigen Freitag wird laut Lustermann das Wählerverzeichnis erfasst – immerhin rund
9300 Personen. Am Montag sollen dann die Wahlunterlagen in den Druck gehen und vom
Verein für Behindertenhilfe Wiesbaden und Rheingau-Taunus im Aarbergener Ortsteil
Michelbach für den Versand vorbereitet werden. Ab Mittwoch, 7. September, sollen die
Briefe dann verschickt werden, bis spätestens Dienstag, 20. September, sollten alle
Wahlberechtigten die Wahlunterlagen erhalten haben. Sei dies nicht der Falle, solle man sich
bei der Stadtverwaltung melden, so Lustermann. Ausgefüllt wieder zurück im Rathaus
müssen die Stimmzettel dann bis spätestens Freitag, 30. September, 18 Uhr sein. Bis dahin
lassen sich die Briefe per Post senden, aber auch einfach im Hausbriefkasten am Rathaus
einwerfen.
Entsprechend der Sitzanzahl im Seniorenbeirat hat jeder Wahlberechtigte 15 Stimmen. Pro
Bewerberin oder Bewerber, die auf dem Wahlzettel in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt
sind, können bis zu drei Stimmen vergeben werden.
DIE KANDIDATENLISTE
Diese Kandidaten gehen bei der Wahl zum nächsten Seniorenbeirat in Taunusstein ins
Rennen (in alphabetischer Reihenfolge und mit dem jeweiligen Wahlvorschlagsträger)
Bernhardt, Rolf (SPD/ AG 60 plus)
Böttiger, Dr. Helmut (Senioren-Kulturkreis Taunusstein SKT)
Buchta, Manfred (SPD/ AG 60 plus)
Dönges, Waldemar (Nachbarschaftshilfe Taunusstein)
Emsermann, Stephan (Guttemplergemeinschaft Altenstein)
Enk, Norman (Taunussteiner Senior)
Henneberg, Dr. Jörg Michael (Senioren Union der CDU)
Hertha, Dieter Kurt (FWG Taunusstein Seniorinnen und Senioren)
Hogefeld Ulrich (Nachbarschaftshilfe)
Kaestner, Dr. Jürgen (SKT)
Lang, Manfred (Nachbarschaftshilfe)
Linninger, Manfred (Ev. Kirchengemeinde Bleidenstadt)
Rühle, Elke (Alternative für Deutschland)
Ruppert, Hans (DRK Ortsverein Taunusstein)
Schauß-Lange, Claudia (Senioren Union der CDU)
Schmittel, Gerhard (Senioren Union der CDU)
Schmitz, Franz (FWG Taunusstein Seniorinnen und Senioren)
Schwenzer, Franz (SKT)
Tölg, Joachim (AWO Taunusstein)
Wagner, Sonja (Nachbarschaftshilfe)
Wittmeyer, Gerhard (DRK Ortsverein Taunusstein)

Donnerstag, 27.05.2021 - 02:00
Von Mathias Gubo
Redaktion Rheingau-Taunus
Digitales Wissen für Taunussteiner Senioren
Taunussteiner Seniorenbeirat will dabei helfen, die Distanz vieler Älterer in Sachen Computer
und Internet zu überwinden. Es gehe um digitale Barrierefreiheit, so der Vorsitzende Enders.
TAUNUSSTEIN - Eine 88-jährige Taunussteinerin hat den Taunussteiner Seniorenbeirat auf
ein spezielles Problem aufmerksam gemacht: Wer keinen Zugang zum Internet hat, hat kaum
eine Möglichkeit, sich bei einem der Testzentren in der Stadt zu einem Corona-Schnelltest
anzumelden oder aber kann auf den Internetseiten der Anbieter nicht nachschauen, wann
Testtermine angeboten werden. Grund genug für die städtische Seniorenvertretung, sich mit
diesem Problem zu befassen. Dabei sei schnell klar geworden, „dass digitales Wissen kein
Luxus ist, sondern Lebenshilfe“, wie es der Vorsitzende Dietmar Enders formuliert. Diese
Lebenshilfe will der Seniorenbeirat jetzt älteren Taunussteinern geben – besser gesagt
vermitteln.
Es geht um digitale Barrierefreiheit
Bisher hat sich ein Arbeitskreis des Seniorenbeirates um die Barrierefreiheit in Taunusstein
gekümmert. Doch es gibt nicht nur Barrieren in Form von Stolperfallen, zu hohen Bordsteinen
oder Treppen, sondern auch Barrieren vor dem Eintritt in die digitale Welt. Nicht jeder habe
den Zugang zum Internet, oder die notwendigen Geräte oder das notwendige Wissen,
umschreibt dies Norbert Weimar vom Seniorenbeirat. In vielen Fällen liege es ganz einfach
auch am Willen, sich fit für das Internet zu machen und damit eine bedeutsame Hürde zu
überwinden.
Der Ortsbeirat hat dies im vergangenen Jahr selbst erlebt. Wegen Corona fand im März 2020
die letzte Sitzung des Gremiums statt. Seitdem mussten alle Sitzungen abgesagt werden. Eine
Online-Sitzung sei nicht möglich, weil diese öffentlich sein müsse, dies aber technisch nicht
machbar sei, sagt Enders. Allerdings sei man schon bald dazu übergegangen, sich alle 14
Tage zu einem Online-Stammtisch zu treffen und wichtige Themen zu besprechen.
Inzwischen sind zwölf der 15 Mitglieder regelmäßig dabei. Auch weil Norbert Weimar, Hans-
Herrmann Nissen und Franz Schwenzer denjenigen, die noch nicht so fit am Computer waren,
geholfen haben. „Alle waren schließlich freudig erregt, dass es tatsächlich klappt“, berichtet
Nissen und stellt weiter fest: „Aus den Kinderschuhen sind wir raus.“
Also hat der Seniorenbeirat seinen Blick jetzt auf die gesamte Stadtbevölkerung ausgeweitet.
Laut Dietmar Enders gibt es bei den Älteren in Sachen Internet drei Gruppen: Diejenigen, die
schon fit sind, andere, die dazu nicht mehr in der Lage sind, und „die Gruppe dazwischen“.
„Und das ist unsere Klientel“, betont Enders, „diese Menschen muss man motivieren, ihnen
Mut machen und das Leben erleichtern.“ Da Taunusstein inzwischen Digital-Kompass-
Standort ist, gibt es dafür den idealen Partner. Schon jetzt halten die sogenannten
Internetlotsen alle 14 Tage eine digitale Sprechstunde ab, um Interessierten Tipps und Hilfe
im Umgang mit PC und Internet zu geben. Auf dieses Angebot will der Seniorenbeirat nun
seine Klientel gezielt aufmerksam machen. Dazu sollen zunächst einmal die Leiter der vielen
Taunussteiner Seniorenclubs über den Digital Kompass informiert und zu einem Treffen
eingeladen werden. Mit im Boot weiß der Seniorenbeirat dabei auch die Leitstelle
Älterwerden der Stadt.
Dietmar Enders: „Wir müssen die Leute abholen, die kommen nicht zu uns.“ Darauf will der
Seniorenbeirat, quasi als eine Erkenntnis aus der Corona-Krise, jetzt sein besonderes
Augenmerk legen und „eine Brücken-Funktion zum Digital Kompass“ übernehmen. Auf dass
der Zugang zum weltweiten Internet kein Luxus mehr ist, sondern alltägliche Lebenshilfe.
Beim digitalen Bezahlen, bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Stadtverwaltung,
beim Bestellen im Internet oder dem Buchen eines Testtermins.

Mindestens 60 Jahre alt? Kandidaten für Seniorenbeirat
gesucht
Besonders Bürgerinnen und Bürger unter 65 werden noch für die
Arbeit im Seniorenbeirat Taunusstein gesucht. Am 30. September
wird der neue Seniorenbeirat mit insgesamt 15 Mitgliedern gewählt –
sofern sich ausreichend Kandidaten finden.
Mitglieder des aktuellen Seniorenbeirates von links nach rechts: Hans
Ruppert, Dietmar Enders und Bruno Hanika© Stadt Taunusstein
aufstellen lassen können sich alle, die in Taunusstein wohnen und 60
Jahre alt sind. Bei Fragen stehen die Leitstelle Älterwerden unter
06128 241-321 und die aktuellen Mitglieder des Seniorenbeirats zur
Verfügung. Alle Infos sowie Anmeldeformulare finden sich auf der
Website der Stadt unter www.taunusstein.de/seniorenbeirat.
Wahlvorschläge bis 19. August einreichen
„Wir laden alle Menschen über 60 Jahre herzlich ein, sich für dieses
wichtige Gremium zu engagieren“, so Pressesprecherin Julia Lupp. „Auch wer sich heute
noch nicht als Seniorin oder Senior fühlt, kann jetzt Themen voranbringen, die sich für ihn
und die Mitmenschen auszahlen.“ Sollten bis zum Stichtag, 19. August nicht genügend
Wahlvorschläge eingegangen sein, müsste der Wahlausschuss die Seniorenbeiratswahl
absagen – das würde bedeuten, dass es keine politische Seniorenvertretung mehr in
Taunusstein gibt.
Bis zum 19. August, zwölf Uhr, werden Wahlvorschläge entgegengenommen. Die
Briefwahlunterlagen werden im September allen Taunussteiner Bürgerinnen und Bürgern, ab
60 Jahren, übersandt. Der neue Seniorenbeirat nimmt die Arbeit zum 1. Januar 2023 auf.
Pressemitteilung vom 20.07.2022

28.02.22, 20:38 VRM E-Paper
Seniorenbeirat geht ins letzte Jahr
2022 endet die aktuelle Wahlperiode des Taunussteiner Gremiums / Einschränkungen durch Corona, aber kein Stillstand
Von David Kost
TAUNUSSTEIN
. Keine Frage, die Wahlperiode des aktuellen Seniorenbeirates in Taunusstein hätte in eine einfachere Zeit fallen können. Wenn im September die vier Jahre enden, in denen der Beirat in
Amt und Würden war, dann wird mindestens die Hälfte dieser Zeit stark unter dem Einfluss der Corona-Pandemie gestanden haben – mitsamt der verbundenen Einschränkungen.
Dabei hatte sich der Beirat 2019 beim Start viel vorgenommen: In insgesamt drei Workshops schrieben die Mitglieder ein Leitbild, an dem sich die grundlegenden Ziele und das Wirken
des Beirates ausrichten sollten. Doch ehe die gefassten Vorsätze so richtig angegangen werden konnten, kam Corona. Im vergangenen Jahr, berichtet der Beiratsvorsitzende Dietmar
Enders, habe man nur die Hälfte der geplanten Sitzungen tatsächlich abhalten können. Man habe sich digitale Sitzungen entschieden, um niemanden auszuschließen, so Enders.
Jedoch heißt das keineswegs, dass der Seniorenbeirat in dieser Zeit untätig war: Im vergangenen Frühling stellte er die Broschüre „Rund um die Gesundheit“ zusammen mit Infos zu
Gesundheitsangeboten in Taunusstein. Infos, die vermeintlich auch frei zugänglich im Internet zu finden sind. Aber: „Nur, wenn man tatsächlich Internet hat und nutzt“, sagt Enders. Der
Erfolg der Broschüre gibt ihm recht. Drei mal musste die nachgedruckt werden, insgesamt 3000 Exemplare wurden unter die Taunussteiner gebracht. Zudem setzte sich der Beirat dafür
ein, dass bei dem im Sommer gestarteten Rufbus-Projekt „Emil“ eine telefonische Buchung ermöglicht wurde. Anfangs war vorgesehen, dass sich der Shuttle-Bus nur über die App oder
das Internet rufen lässt. Zuletzt schauten sich die Mitglieder und Arbeitskreise außerdem die Handlungsempfehlungen des Vorgänger-Beirates für den Seniorenplan der Stadt genau an
und zogen Bilanz, welche Punkte erfüllt wurden und wo noch weiterer Handlungsbedarf besteht.
Und nur weil der Beirat nicht virtuell seine Sitzungen abhält, heißt das nicht, dass gar kein digitaler Austausch stattfindet: An jedem ersten Mittwoch im Monat sind alle Beiratsmitglieder
zu einer Art virtuellem Stammtisch eingeladen, um sich auszutauschen. Auch wenn hierfür ein paar Hürden genommen werden müssten. „Wenn vor zwei Jahren jemand ‚Zoom‘ gesagt
hätte, hätten wir nicht gewusst, wo wir das einordnen sollen“, sagt Enders. Heute nutzen die Mitglieder die Videokonferenz-Plattform für ihre Treffen. Zwar musste anfangs
Beiratsmitglied Franz Schwenzer den einen oder anderen zu Hause besuchen und bei der Einstellung des Computers helfen, damit in der virtuellen Konferenz niemand auf dem Kopf
stand. Aber inzwischen hätten viele Mitglieder auch die Vorteile entdeckt, berichtet Norbert Weimar, stellvertretender Vorsitzender. „Wir können uns öfter und weniger zeitaufwendig
austauschen, als wenn wir nur sechs Sitzungen im Jahr in Präsenz hätten“, sagt er. Auch mit den beratenden Mitgliedern des Beirates sei es nun einfacher, sich zu treffen.
Gleichzeitig gilt aber auch: Viel Zeit bleibt dem Seniorenbeirat nicht mehr bis September, das weiß auch Enders: „Da ist wenig Raum für vertiefende Arbeit“. Trotzdem will das
Gremium die restliche Zeit so gut nutzen, wie es geht und dem nächsten Seniorenbeirat ein bestelltes Feld hinterlassen. So soll das angesprochene Leitbild genau unter die Lupe
genommen und evaluiert werden. Auch für eine künftig stärkere Zusammenarbeit mit den Senioren-Clubs in den Stadtteilen sollen Kontakte aufgenommen und weitergeknüpft werden.
Zuletzt trat der Seniorenbeirat außerdem an den zuständigen Fachausschuss für Generationen, Kultur und Ehrenamt heran mit dem Vorschlag, eine gemeinsame Arbeitsgruppe für den
regelmäßigen Austausch zu bilden. Ob und wie dies umgesetzt wird, soll nun unter andere auf der nächsten Sitzung des Beirates im März besprochen werden. Denn auch ein paar
Präsenzsitzungen stehen noch auf der To-Do-Liste bis zum Ende der Wahlperiode.

LOKALES

Freitag, 21.05.2021

Infobroschüre wird zum Renner

Seniorenbeirat freut sich: Gedruckte Version von „Rund um die Gesundheit“ ist heiß begehrt

TAUNUSSTEIN

(mg). Zum kostenlosen Bestseller hat sich die vom Taunussteiner Seniorenbeirat zusammengestellte Broschüre „Rund um die Gesundheit“ entwickelt. Nachdem zunächst einmal gar nicht vorgesehen war, die von einem Arbeitskreis des Seniorenbeirats zusammengetragenen Informationen zu Gesundheitsangeboten in Taunusstein zu drucken, sondern nur noch digital zur Verfügung zu stellen, ist Dietmar Enders, der Vorsitzende des Seniorenbeirats, froh, dass man es doch noch geschafft habe, die Broschüre drucken zu lassen. Zunächst war nur eine digitale Form vorgesehen „Man wollte uns tatsächlich ausreden, eine gedruckte Broschüre zu machen“, erinnert sich Enders, der die Arbeit von Ingrid Baumeister, Heinz Emmel, Manfred Linninger und Franz Schwenzer ausdrücklich hervorhebt. Schon 2016 hatte man eine erste Informationsschri zu diesem Themenbereich verfasst. Nun wurden die Angaben zur Erreichbarkeit, den Sprechzeiten und den besonderen Zusatzqualifikationen von Ärzten, Physiotherapeuten und ähnlichen Einrichtungen noch einmal aktualisiert und ergänzt. Unterstützt wurde das Vorhaben mit einem Zuschuss des Landes in Höhe von 2100 Euro. Diese Förderung sah ausschließlich eine Informationsschr in digitaler Form vor. Da aberdas Layout dafür schon fertiggestellt und damit vorhanden gewesen sei, sei der Aufwand für den Druck überschaubar gewesen, sagt Enders. Er sei über die Unterstützung, die das Vorhaben seitens der Stadt und Bürgermeister Sandro Zehner (CDU) erfahren habe, froh. Das überaus gelungene Layout schuf im übrigen Angelika Roth von der Taunussteiner Stadtmarketing und Standortentwicklungs GmbH. In einem ersten Anlauf wurden 1000 Exemplare gedruckt und in den Taunussteiner Apotheken verteilt. „Von da an standen die Telefone nicht mehr still“, berichtet Enders. Jeder habe die Broschüre haben wollen, die in kürzester Zeit vergriffen gewesen sei. Auf Enders erneutes Bitten wurden noch einmal 1000 Stück gedruckt und in den Apotheken ausgelegt. Auch in der Leitstelle Älterwerden im Rathaus ist sie zu haben. Enders gehe davon aus, dass von der zweiten Auflage schon bald jedes Exemplar verteilt sei. Seine gute Nachricht: Sollte weiterer Bedarf bestehen, „dann werden weitere 1000 Stück gedruckt“. Mit der Informationsschrift „Rund um die Gesundheit“ hat der Seniorenbeirat offenbar den Nerv der Menschen getroen. Und offensichtlich nicht nur den der rund 9000 Seniorinnen und Senioren in Taunusstein. Weitere Informationen gibt es bei der Leitstelle Älterwerden, Telefon: 06128-24 13 22, und im Internet auf der Webseite der Stadt Taunusstein: www.taunusstein.de.

BROSCHÜRE

Die 37 Seiten umfassende Broschüre

„Rund um die Gesundheit“

fasst den Themenbereich sehr weit. Sie beginnt mit den wichtigsten Ruf- und Notfallnummern, denkt an die Seelsorger der katholischen und evangelischen Kirche und der Moschee in Hahn. Es folgt eine detaillierte Aufzählung der Ärzte in Taunusstein mit den Sprechstundenzeiten, Adressen und Telefonnummern sowie Hinweisen zur Parksituation, zum Zugang und zur Verfügbarkeit von Toiletten. Nicht vergessen werden „Essen auf Rädern“, Fußpflege, Heilpraktiker, Osteopathen und Physiotherapeuten. Auch die Pflegedienste und die Apotheken sind erfasst.

„Bus-on-Demand“: Taunussteiner Seniorenbeirat ist zufrieden

Der Seniorenbeirat Taunusstein hatte Nachbesserungen beim Projekt „Bus-on-Demand“ gefordert. Diese wurden jetzt beschlossen.

TAUNUSSTEIN - (red). Zufrieden zeigt sich jetzt auch der Taunussteiner Seniorenbeirat mit den vorgenommenen Verbesserungen des für das kommende Jahr geplanten „Bus-on-Demand“-Projekts. Die Busse können nicht nur digital, sondern auch per Telefon bestellt werden. Auch sei die Bezahlung des Fahrpreises mit Bargeld möglich, stellt die Taunussteiner Seniorenvertretung fest. Immerhin gebe es bundesweite Erhebungen, die belegten, dass etwa 20 Prozent der über 60-Jährigen und etwa die Hälfte der über 70-Jährigen kein Internet nutzten, so eine Pressemitteilung.

Der Taunussteiner Seniorenbeirat will die Informationsbroschüre „Rund um die Gesundheit“ aktualisieren.

 

TAUNUSSTEIN - (red). Trotz der Corona-Krise war und ist der Taunussteiner Seniorenbeirat weiterhin sehr aktiv und kümmert sich um die Belange von Senioren in der Stadt. So hat sich der Arbeitskreis „Gesundheit“ des Seniorenbeirates – Mitglieder sind Ingrid Baumeister, Heinz Emmel und Franz Schwenzer – um die Aktualisierung der Taunussteiner Broschüre „Rund um die Gesundheit“ mit der nötigen Sensibilisierung zum Abbau von Barrieren befasst.

Interessenten können sich noch melden

Im Jahr 2016 wurde diese Broschüre, gefördert durch das Bundesfamilienministerium, mit den Anschriften von Ärzten, Physiotherapeuten und ähnlichen Einrichtungen in der Stadt Taunusstein als Druckversion erstellt und seither ausgegeben. „Es ist natürlich nicht verwunderlich, dass sich seitdem einiges verändert hat und folglich die Daten aus 2016 aktualisiert werden müssen“, stellt Dietmar Enders, der Vorsitzende des Seniorenbeirates, fest. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben in den vergangenen Monaten an alle in der Broschüre aufgeführten Einrichtungen einen auf die Taunussteiner Belange ausgearbeiteten Fragebogen verteilt. Darin baten sie um eine Anpassung an die jetzt gültige Situation. Die Bereitschaft zur Mitarbeit und damit der Rücklauf der Fragebogen war ausgesprochen positiv. Nur einige wenige werden noch erwartet, freut man sich beim Arbeitskreis.

Wiesbadener Kurier LOKALES

Dienstag, 1.9.2020

Internetlotsen für Taunusstein?

Seniorenbeirat wünscht sich kostenlose Beratung

TAUNUSSTEIN (red). Mit Spannung verfolgte der Seniorenbeirat Taunusstein in seiner jüngsten Sitzung die Ausführungen von Michael Kleiber, Abteilungsleiter Generationen und Soziales, zur Bewerbung der Leitstelle Älterwerden um die Teilnahme am Verbundprojekt „Digitalkompass“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, „Deutschland sicher im Netz“ und des Bundesverbraucherschutzministeriums. 100 Standorte werden bundesweit finanziert. 75 davon sind bereits bewilligt, im Kreis bisher nur Oestrich-Winkel. 270 Bewerbungen stehen noch zur Entscheidung an. Diese soll im September fallen. Das Bewerbungsgespräch habe Uta Feix von der Leitstelle bereits geführt, teilt Seniorenbeiratsvorsitzender Dietmar Enders mit.

Für die Senioren der Stadt würde die Berücksichtigung einen wichtigen Beitrag zur Steigerung ihrer Lebensqualität und Selbstständigkeit bedeuten. Zukünftig könnten sie nämlich kostenlose Beratung zum Umgang mit Internet und Smartphone erhalten und damit die Beziehungen zu Familien und Freunden aufrechterhalten. Pandemiebedingt sei die Nachfrage nach digitalen Lernangeboten nicht nur in Schulen, sondern auch für ältere Menschen erheblich gestiegen. Kooperationspartner vor Ort könnte der Seniorenkulturkreis und die Volkshochschule sein. Aus Projektmitteln würden Internetlotsen ausgebildet und die erforderliche Hardware zur Verfügung gestellt.

Nach dem Sachstand der Einführung des neuen Rufbussystems ab Frühjahr befragt, betonte Bürgermeister Sandro Zehner (CDU), er gehe davon aus, dass dann fünf Kleinbusse mit Elektroantrieb die Stadtteile sogar ganztägig verbinden. Auf Anregung des Seniorenbeirats hatte die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen, auch einen telefonischen Zugang zum eigentlich digitalen Rufsystem prüfen zu lassen. Dieses Anliegen werde in einer Arbeitsgruppe des RMV beraten. Für den Seniorenbeirat ein Muss, stellten doch die Senioren die größte potenzielle Benutzergruppe dar, nämlich rund 9000 Menschen.

Massivere Fahrradständer an den Taunussteiner Friedhöfen

Erschienen am 03.06.2019 um 00:00 Uhr

Der Seniorenbeirat schlägt dem Magistrat der Stadt Taunusstein vor, an den Friedhöfen massivere Fahrradständer zu bauen.

TAUNUSSTEIN - (red). Ein Antrag aus der Mitte des Taunussteiner Seniorenbeirats macht sich für alle diejenigen stark, die mit einem Fahrrad an einem der Taunussteiner Friedhöfe oder einer städtischen Gemeinschaftseinrichtung parken wollen. Da sich gerade bei älteren Menschen die meist recht teuren E-Bikes steigender Beliebtheit erfreuten, komme hinzu, dass diese nicht einfach so abgestellt werden könnten. Vielmehr seien solide Fahrradständer erforderlich, um es potenziellen Dieben schwer zu machen, ein dort befestigtes Rad auf die Schnelle zu entwenden. Bürgermeister Sandro Zehner (CDU) sagte spontan zu, dieses berechtigte Anliegen im Magistrat zu erörtern und eine Lösung beginnend in den vier großen Stadtteilen ins Auge zu fassen.

Aus gegebenem Anlass befasste sich der Seniorenbeirat auch mit der Frage, wie barrierefrei ein Friedwald sein könne. Hier ergab sich Konsens in der Feststellung, dass es sich dabei eben um Wald handele und Maßstäbe, die ansonsten in Sachen Barrierefreiheit angelegt würden, dort keinesfalls gelten könnten. Unterstützung erhielt Zehner für seine Position, dass alternativ auf den Friedhöfen Baumbestattungen möglich seien.

Grünes Licht erhielten in der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirats sowohl der Taunussteiner Engagementbericht als auch der neue Seniorenplan für die Jahre 2019 bis 2023. „Die umfangreichen Handlungsempfehlungen der Leitstelle und des Seniorenbeirats an den Magis-trat fließen in die schon demnächst mit einem Workshop beginnende Leitbildentwicklung ein“, betont Dietmar Enders, Vorsitzender des Seniorenbeirates.

Montag, 4. November 2019 LOKALES 9 Ehrenamtlich und überparteilich Der Seniorenbeirat Taunusstein beschließt einstimmig sein erstes Leitbild TAUNUSSTEIN (rik). Anfang 2019 sind die Bemühungen intensiviert worden, nun verfügt der Seniorenbeirat Taunusstein erstmals über ein Leitbild für seine Arbeit. Mit Unterstützung der Landesseniorenvertretung Hessen wurden drei Workshops durchgeführt, bei denen sich die Mehrzahl der 15 gewählten, stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums an der Entwicklung von neun Punkten beteiligt haben, an denen sich die Aktivitäten ausrichten lassen. Festgehalten ist etwa, dass das Engagement für die Bürger Taunussteins, die älter als 60 Jahre sind, ehrenamtlich und überparteilich erfolge. Neben der Vertretung ihrer Interessen gegenüber der Stadt gehört dazu die Organisation und Veröffentlichung von Veranstaltungen. Aufgeführt wird auch, dass der Seniorenbeirat nicht nur die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung suche und die städtischen Gremien bei allen Angelegenheiten berate, die ältere Menschen besonders betreffen, sondern auch mit der Nachbarschaftshilfe und dem Seniorenkulturkreis kooperieren möchte. Darüber hinaus soll die Kommunikationsstruktur innerhalb des Netzwerks des Gremiums verbessert, aber auch der Dialog zwischen den Generationen gefördert werden. „Bereits während der Workshops haben die Arbeitskreise ihr Eigenleben entwickelt“, zeigt sich Dietmar Enders, Vorsitzender des Seniorenbeirats, begeistert von der Arbeit der Teamerin Ursula Fleckner-Jung. Für eine der vier Gruppen ergibt sich mit der Vernetzung der Seniorenclubs in der Stadt eine neue Aufgabe. Dieser Arbeitskreis kam bereits zu einer ersten Sitzung zusammen, bei der den Seniorenclubs der einzelnen Stadtteile deutlich gemacht worden sei, dass es nicht darum gehe, in ihre Arbeit einzugreifen. Vielmehr wolle der Seniorenbeirat dazu beitragen, dass deren Angebote aufrechterhalten werden könnten, indem die Informationen über Veranstaltungen gesammelt würden und eine Plattform geschaffen werde, die gemeinsame Angebote verschiedener Seniorenclubs ermögliche. Die drei weiteren Arbeitskreise beschäftigen sich mit den Themen Wohnen im Alter, Einkaufshilfe und Arztbesuche sowie Barrierefreiheit und Mobilität. „Für mich als Neuling war es gut, die Leute mal ganz anders kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, urteilt Norbert Weimar, stellvertretender Vorsitzender. Das Leitbild wurde einstimmig beschlossen. Der hohe Stellenwert, den die Arbeit des Seniorenbeirats in der Stadt genießt, drückt sich unter anderem darin aus, dass dessen Mitglieder für die papierlose Gremienarbeit mit TabletComputern ausgestattet worden sind. „Alle für Senioren relevanten Beschlüsse der Stadt durchlaufen den Seniorenbeirat“, ergänzt Enders. Das sei keineswegs überall in Hessen so. SENIORENBEIRAT Der komplette Text des Leitbilds und weitere Informationen über das Gremium sind im Internet auf www.senioren-taunusstein.hessen.de zu finden. Kontakt : Regina Krüger, Leitstelle Älterwerden, Telefon: 06128-24 13 21; Dietmar Enders, Telefon: 06128-59 72,

© Copyright 2018-2024 - Hessisches Ministerium für Soziales und Integration